Veranstaltungen

 

 

Gästebuch

Michael Braue am

DANKESCHÖN!!
Unser lieber Oscar hat vieles schon mit euch im Vorfeld besprochen, so dass wir mit eurer Hilfe seinen letzten Weg nach seinen Wünschen gestalten konnten.
Dankeschön für eure so hilfreiche Begleitung. Es begann schon mit der Abholung in Bremen. Wir wussten , dass wir ihn in gute Hände übergeben und Freunde ihn in die Friedensstadt bringen. Alles war von euch liebevoll vorbereitet. Alle notwendigen formalen Dinge wurden von euch bearbeitet, so dass uns für andere Gedanken Zeit blieb. Die Kombination aus Professionalität und fürsorglicher Verbundenheit ist unschlagbar. Danke.

Martina Kliesener am

.... es war nicht das Ende, dass ich von Euch, liebes Reverti-Team, durch eine schwere Zeit getragen wurde... NEIN, da stehen nach einem Jahr und im zweiten Trauerfall nach 9 Monaten zwei ENGEL erneut vor meiner Haustür. Man müsste heute sagen, ein Engel*in, aber es ist mir egal, ob männlich oder weiblich. Zumindest findet und empfängt man heutzutage hier auf Erden, dass sie über Menschen kommen. Thomas und Kerstin Schulze geben Dir als Freunde und auch in ihrer Aufgabe, Menschen in den Stunden eines Sterbenden zu begleiten, viel Geleit, Unterstützung und Trost mit soviel Liebe, dass man sich "aufgefangen" fühlt, obwohl man nicht weiss, wo einem in so einem Fall der Kopf steht. Durch ihre einfühlsame Art zeigen sie Verständnis für Tränen, besondere Wünsche, die im Sinne des Verstorbenen zu verwirklichen sind, um eine Abschiedsfeier zu einem unvergesslichen schönen und dankbaren Erlebnis zu machen. Ich kann nur sagen, dass ich getragen wurde im Falle meiner Mutter im Dezember 2022, wieviel Trost und Unterstützung ich bekommen habe, obwohl reverti nicht das beauftragte Bestattungsinstitiut war, es war einfach die Liebe und Anteilnahme, die mir Kraft und Stärke gab. Kurz darauf folgte der Tod meiner Freundin, die schon zu Lebzeiten ihren Auftrag an reverti gab, aber ich durfte es mit "ausführen". Wieviel Hilfe und Unterstützung da geflossen ist, könnte ich in einer 5seitigen Abschiedsrede niederlegen. Aber kurz zusammengefasst ist es, wie gesagt, die Liebe, die dieses GESAMTE Team geben kann, einen Menschen in Würde und in Dank zu verabschieden. Ein Trost ist es für uns Christen, dass das Leben am Grab nicht
endet, dass wir glauben und auch wissentlich spüren, dass die Seele des Menschen in das Himmelreich zu Gott hinübertritt. Wir beten im 90. Psalm, "lehre uns zu bedenken, dass wir sterben müssen"... wann und wie, das wissen
wir nicht, nur Gott allein kennt die Stunde.... und was für den Sterbenden gut ist und für die Hinterbliebenen Schmerz und Abschied, das "lebt" das Team von revertie - SIE sind da, wenn wir nicht mehr weiterwissen - und das in einem großen Glauben und Trost - und dieser hält an, so lange wir trauern, so dass sie selbst nach fast einem Jahr wieder vor der Tür stehen und uns trösten... Vielen Dank für dieses Geleit. Ich, wir Trauernden, bedanken uns ganz herzlich und wünschen Euch allen Gesundheit, und für alle, die Ihr tröstet, viel Kraft und Stärke unter dem Schutz Gottes.... dass es bald wird "ein Hirt und eine Herde", so wie ich es heute in der evenagelischen Kirche Trebbin genauso wie in der Johannischen Kirche oft am Totensonntag/Ewigkeitssonntag erleben durfte, dass SEINE Hand uns trägt und auch zurücknimmt, der Glaube an ein ewiges Leben. Danke für alles, was sich im letzten Jahr ereignete. Liebe Grüße Martina und Familien

Joachim Schleußner am

Liebes reverti- Team, obwohl schon einige Tage vergangen sind und der Alltag uns wieder in Beschlag genommen hat, möchte ich mich im Namen der gesamten Trauergesellschaft bei Ihnen allen herzlich bedanken. Ihre einfühlsame und aufmerksame Begleitung von der Überführung, der Durchführung der Trauerfeier bis hin zur Regelung aller Fragen mit dem Standesamt können wir nicht genug loben. Ihr Team ist immer eine Empfehlung wert.
Nochmals ein herzliches Dankeschön an das Team und viel Kraft und Gesundheit für die weitere Arbeit

Alexandra Gromotka am

Vielen Dank für absolut liebevolle und herzliche Begleitung, als mein Papa Heim gegangen ist.
Vom ersten Anruf bis zur Beerdigung und auch darüber hinaus habe ihr mich, genauso auch meine Schwester und meine Mama aufgefangen und uns beigestanden.
So etwas ist in dieser Zeit viel mehr, als man erwartet.
Wir möchten und von Herzen bedanken, bei dem gesamten Team.
Alexandra, Nicola und Martina

Mirko am

Wir danken euch von Herzen für die liebevolle und aufmerksame Hilfe und Begleitung beim Heimgang meiner Schwester. Es ist schön und äußerst angenehm, eine Begleitung zu erfahren, die über das normale Maß hinaus geht!
Ein herzlich Gott zum Gruß!

Carsten Leithoff am

Lieber Thomas, nachdem meine liebe Frau verstorben war, habe ich nach einem Bestatter gesucht. Gefunden habe ich einen Begleiter, der mich in einer schweren Zeit abgeholt und geleitet hat. Vielen Dank für Deine Zeit. Vielen Dank für die Gespräche mit Dir und Deinem Team. Vielen Dank für die professionelle Organisation, die Abläufe und die würdevolle Beisetzung. Vielen Dank für die Begleitung der Seele meiner Frau. Das ist nicht selbstverständlich. Dafür Danke ich Euch von ganzem Herzen.

Iris Günther am

Nun durfte auch meine Mutti heimgehen, kurz nach meinem Papa. Auch dieses Mal wart ihr, liebes Revertiteam, ein verlässlicher Begleiter. Danke für alles, was ihr organisiert und durchgeführt habt, danke für das prompte Abholen meiner Mutti in der Südpfalz, nicht in eurer Nähe, danke für eure treue Begleitung und Erledigung aller amtlichen Dinge. Wir konnten euch vertrauen und haben uns gut aufgehoben gefühlt.

Ulrike Pucher am

Einen geliebten Menschen zu verlieren ist schmerzhaft und der letzte Weg, um Abschied zu nehmen, kein leichter. Um so wertvoller ist eine liebevolle und einfühlsame Begleitung in dieser Zeit. Vielen Dank für die kompetente Vorbereitung und Durchführung eines würdigen und schönen Abschieds von dieser Erde. Wir haben uns gut aufgehoben und begleitet gefühlt.

Iris Günther am

Danke, ihr Lieben von reverti. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass mein lieber Papa bei euch in guten Händen ist. Ihr seid so verständnisvoll, freundlich, kompetent und immer für mich da gewesen. Ihr habt alles so super begleitet und durchgeführt, tausend Dank. Danke auch dir, Kerstin, für deine menschliche, herzliche Zuwendung. Und dir, Thomas, für deine ruhige und zuversichtliche Art. Ich werde euch überall wärmstens weiter empfehlen.

Alexandra Gromotka am

Dankeschön für die liebevolle Begleitung, bei der Vorbereitung der Trauerfeier, der Trauerfeier und die lieben Worte. Ich habe mich total gut aufgehoben gefühlt . Alle waren super lieb und hatten immer Zeit , wenn etwas war.
Danke für die Trauerfeier von Margarete Richter .

Bitte rechnen Sie 9 plus 5.

Presse

  • „Frohes neues“?

    Das war es nun also: 2022 ist praktisch vorüber und der Jahreswechsel steht vor der Tür. Zeit, um Rückschau zu halten und nach vorn zu blicken. Viele Bundesbürgerinnen und Bundesbürger fühlen sich erschöpft, die anstrengenden Jahre der Corona-Krise gingen nahtlos über in die belastende Zeit des Ukraine-Kriegs, der Inflation und der wirtschaftlichen Unsicherheit. Soll man da voll Optimismus ins kommende Jahr schauen?
    „Ein frohes neues Jahr“ wünschen wir uns gegenseitig und haben Sorge, dass dieser wohlgemeinte Wunsch vergebens bleibt. Allerdings: Selbst in politisch und wirtschaftlich schwierigen Zeiten gibt es mehr als genügend Gründe, den Kopf eben nicht hängen zu lassen, sondern wohlgemut ins nächste Jahr zu blicken. Persönliche Triumphe und Glücksmomente, Eheschließungen, der Schulabschluss oder die Geburt des Enkelkinds sind unabhängig von den Launen der Börse oder der Diktatoren. Allerdings sollten wir realistisch bleiben: Persönliche Tragödien sind es auch. Auch im kommenden Jahr werden wieder Lebenswege enden und Familien Abschied nehmen müssen.
    Im Unterschied zu Pandemien oder Kriegen lässt sich die persönliche Situation allerdings beeinflussen. Zwar können wir unser Leben nicht unendlich verlängern, selbst wenn wir es gerne würden, aber wir können dafür sorgen, dass das Unvermeidliche für uns und unsere Angehörigen nicht noch schlimmer wird, als es unbedingt sein muss. Trauer und Schmerz lassen sich nicht vermeiden – finanzielle Belastungen meist schon.
    Es ist nie zu früh, um die eigene Zukunft abzusichern, beispielsweise mit einem Bestattungsvorsorgevertrag. „Was wünsche ich mir – was kostet das – wie wird es finanziert?“ Solche Fragen zu beantworten, ist am leichtesten mit der kompetenten Unterstützung der Fachleute in den Bestattungsunternehmen möglich. Etwas Planung lohnt sich sowohl im eigenen Interesse als auch im Sinne der Angehörigen. Wer diesen Schritt hinter sich gebracht hat, kann mit einer Sorge weniger in die Zukunft blicken.
    Wir wünschen Ihnen gerade deshalb ein frohes neues Jahr 2023. Bleiben Sie gesund!

    Bild: 218954992 von nirutft – stock.adobe.com
  • Trauertage oder Zeit für neue Hoffnung?

    Die letzten Wochen des Jahres sind für Hinterbliebene eine anstrengende Zeit. Allerheiligen, Allerseelen, Volkstrauertag und Totensonntag sind für viele Familien ein Anlass, um auf den Gräbern der Eltern nach dem Rechten zu schauen. Wer erst jüngst ein Familienmitglied verabschieden musste, erlebt diese Trauertage intensiver denn je und leidet doppelt. Die graue Tristesse des Novembers tut ein Übriges, um jeglichen Anflug von Lebensfreude zu ersticken. Und dann folgt auch noch die Weihnachtszeit – mit ihrer allgegenwärtigen Romantik, Kerzenschein und einer Feierroutine, in der man sich verloren fühlt: Schlimmer kann es für Hinterbliebene kaum kommen, die nun das Alleinsein in ganzer Härte erdulden.
    Diesem Alleinsein zu entkommen, ist nicht unbedingt einfach. Entfernt lebende Familienmitglieder oder ein altersbedingt geschrumpfter Freundeskreis können daran hindern, sich in die Gesellschaft fürsorglicher Menschen zu flüchten. Oder gibt es eine Alternative?
    Eine Antwort auf diese Frage gibt schon die Statistik. Rund eine Million Sterbefälle gibt es alljährlich in Deutschland. Anders gesagt: Es gibt Millionen Hinterbliebene, von denen unzählige in der gleichen Situation sind, die sich einsam fühlen und die letzten Wochen des Jahres als Tortur empfinden. Diese Menschen zu finden, sich mit ihnen auszutauschen und sich gegenseitig durch November, Advent und Weihnachten zu begleiten, hilft nun besonders.
    Trauerhilfegruppen und Hinterbliebenen-Gesprächskreise bieten dazu eine Möglichkeit. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer begegnen sich auf Augenhöhe und müssen ihrem Gegenüber nie erklären, warum die Vorweihnachtszeit für sie nicht schön ist – denn alle Beteiligten sind in der gleichen Situation.
    Eine solche Gruppe zu finden, ist nicht einmal schwer. Einen ersten Kontakt können beispielsweise die Bestattungsunternehmen herstellen. Denn deren Verantwortung gegenüber dem Menschen endet nicht mit der Beisetzung, sondern umfasst auch das Wohl der Angehörigen.
    Auch online sind Gesprächsgruppen schnell zu finden, beispielsweise unter
    www.trauergruppe.de
    www.selbsthilfenetz.de
    www.verwitwet-info.de
    www.veid.de
    www.via-trauerbegleitung.de
    Es lohnt, sich einen Ruck zu geben und den Kontakt zu suchen: Denn wer sich zurückzieht, macht es sich selbst nur noch schwerer!
    Bild: 177915728 von Viacheslav Yakobchuk . stock.adobe.com
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  • Abschied – der kleine Bruder vom Tod

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  • Ein französisches Sprichwort sagt: „Abschied nehmen bedeutet immer ein wenig sterben.“ Das können viele Menschen nachempfinden. Das Leben erscheint wie eine Aneinanderreihung von Momenten, Phasen und Abschnitten. Immer wieder müssen wir eine Sache gehen lassen und verabschieden, damit die nächste kommen kann. Wenn ein Lebensabschnitt endet, sei es Schule, Ausbildung oder Studium, dann trennen sich auch die Wege von Freunden und Wegbegleitern. Wir sagen Lebewohl und sind traurig beim Abschied, denken wehmütig zurück an die gemeinsamen Erlebnisse und möchten diese nicht missen. Und doch wartet schon etwas Neues auf uns, wenn wir den nächsten Abschnitt beginnen. Besonders einschneidend und schmerzhaft ist das Ende einer Partnerschaft, Freundschaft oder Ehe. Je intensiver und stärker die Bindung war, desto trauriger ist der Abschied. Gleichwohl wir mitten im Leben stehen, fühlt es sich an, als würde etwas in uns sterben. Doch wenn wir etwas beenden, birgt dies immer die Chance für einen Neuanfang. Wir vergessen das in dem Moment der Trauer, denn es ist zu früh. Hoffnungsvolle Gedanken an die Zukunft können noch keinen Raum finden. Es scheint, als müssten wir viele kleine Tode sterben. Pragmatisch betrachtet können wir also unser ganzes Leben lang den Tod üben – aber auch immer wieder den Neuanfang, selbst wenn wir nicht an Wiedergeburt glauben.
  • Foto: AdobeStock #177676027 von parallel_dream
  • Wer zuletzt lacht, lacht am besten!

    Wer zuletzt lacht, lacht am besten!
    Friedhöfe haben eine interessante Wirkung auf die Menschen. Die direkte Konfrontation mit der Endlichkeit kann emotional, aber auch faszinierend sein. Der Gang über einen Friedhof ist wie eine Zeitreise, und genügend Auswahl ist vorhanden – in Deutschland zählen wir rund 32.000 Friedhöfe. Dabei wird schnell klar: Grab ist nicht gleich Grab, es gibt viel zu entdecken. Schließlich ist die letzte Ruhestätte eine sehr individuelle Sache. Was sich zunächst nicht vermuten lässt: Auf dem Friedhof kann es dadurch auch mal amüsant sein!
    Flotte Sprüche und schwarzer Humor
    Manch einem Verstorbenen war es offensichtlich ein Anliegen, uns beim Besuch seiner Grabstätte zum Schmunzeln zu bringen. Was für eine nette Geste! Humor macht eben vieles leichter, gerade wenn es um das Unvermeidliche geht.
    Sehr schön ist es, wenn Menschen bis zuletzt höflich bleiben. Mit der Grabinschrift: „Gestatten Sie, dass ich liegen bleibe?“ ist dies sehr gelungen. Andere punkten mit Wortspielereien: „Nur tiefergelegt“ oder „Früher Router, jetzt ruht er.“ Aber auch Enttäuschung über das bescheidene Grab kann zum Ausdruck kommen: „I was hoping for a pyramid“ (Ich hatte auf eine Pyramide gehofft) steht auf einem schlichten Grabstein.
    Selbst Bestatter sind nur Menschen und sterben eines Tages. Einer von ihnen wird daraufhin etwas schadenfroh verabschiedet: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt endlich selbst hinein.“ Etwas gehässig reimte dieser Verblichene auf seiner Grabinschrift: „Hier ruhen meine Gebeine, ich wollt‘, es wären Deine.“
    Sich einen Reim auf den Tod zu machen, erfreut sich stets großer Beliebtheit – was folgendes Beispiel augenzwinkernd zeigt: „Hier liegt begraben unser Organist. Warum? Weil er gestorben ist. Er lobte Gott zu allen Stunden. Der Stein ist oben und er liegt unten.“
    Und zu guter Letzt: Auch bei Grabsteinen ist Vorsorge möglich! Ein Influencer hat sich bereits für das Jahr 2064 seinen Grabstein meißeln lassen: „672 Twitter Follower, 1.673 Clubcard Punkte, 60.590.000 konsumierte Kalorien, 92% positive Ebay-Bewertungen, 184 Tinder-Matches und 76.928 Jogging-Kilometer.“ Mit diesen Highscores nimmt er die Gesellschaft der Superlative und Tracking-Apps auf die Schippe.
  • Foto: Imgur
  • Ein Nachmittag für die Nächstenliebe.


  • Einem Sterbenden die Hand reichen, sie halten, sie vielleicht massieren und mit wohlriechender Creme pflegen – Gesten, die uns nicht leicht fallen, uns manchmal sogar nicht mal möglich sind. Ein natürliches Sterbegeleit ist uns als Gesellschaft abhandengekommen. Zu sehr verdrängen wir den Tod, zu sehr lagern wir ihn aus, zu wenig begleiten wir ihn.
    Denn wenn der Aufbruch zur letzten Reise kommt, braucht es Mut, diesen zu begleiten. Noch besser ist es, wenn zu dem Mut richtiges Wissen hinzukommt: Was hilft dem Sterbenden, wie geht man mit nicht bekannten Situationen um, wie kann man selbst stark bleiben?
    Der „Letzte Hilfe Kurs“ der Letzte Hilfe Deutschland gemeinnützige GmbH bietet grundlegendes Wissen zu diesem Thema an, quasi das kleine Einmaleins der Sterbebegleitung. In mehrstündigen Kursen werden die Themenfelder „Sterben als Teil des Lebens“, „Vorsorge und Entscheidungen“, „Leiden lindern“ und „Abschied nehmen“ behandelt. Es sind keine wissenschaftliche Abhandlungen, sondern verständliche Informationen und vor allem anwendbare Hilfen, die die Kursteilnehmer:innen ermutigen, einem nahestehenden Sterbenden die Hand zu reichen und ihn zu begleiten. Als Akt der Nächstenliebe und der Fürsorge für den Sterbenden – aber auch für sich selbst.
    Auch für Kinder und Jugendliche gibt es altersgerechte Kurse, zumeist in Kooperation mit den Schulen oder Gemeinden.
    „Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen.“ So zu lesen auf der Website der Gesellschaft.
    So ist also der „Letzte Hilfe Kurs“ auch für uns als soziale Gesellschaft ein Ansporn für mehr Engagement und für ein Miteinander bis zuletzt.
    Mehr Information zur Letzte Hilfe Deutschland gemeinnützige GmbH, zu den Kursen und Kursterminen unter: www.letztehilfe.info
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  • Der Tod kostet…!

    Preissteigerung – wohin man schaut … Der Tod ist auch heute in der Regel noch vor allem eines: diskret. Man spricht nicht so gern über das Thema Sterben, genauso wenig wie über Geld.
    Im Zuge der vergangenen Pandemie und nun auch des nahen Krieges ist aber das Thema Tod und auch das Thema Inflation allgegenwärtig. Kein Tag ohne Todesfälle, kein Tag ohne Berichte über Lieferkettenschwierigkeiten und Preiserhöhungen.
    Nicht nur bei konkreten Trauerprodukten wie den Särgen wird die Preissteigerung für den Endkunden spürbar sein. Die Kosten für das Rohmaterial Holz sind genauso gestiegen wie die Kosten für Nägel und Metallgriffe, bei manchen Sargherstellern gibt es Preissteigerungen von bis zu 25 Prozent.
    Und nicht nur das: Das Thema Energiewende wird sich ebenso auswirken. Gestiegene Spritpreise führen zu höheren Überführungskosten, gestiegene Gaspreise zur Erhöhung der Gebühren im Krematorium. Eigentlich eine auf der Hand liegende, wenn auch ärgerliche Entwicklung.
    Aber die stille Branche hat ein Kommunikationsproblem: Über den Tod und die Kosten, die hierbei entstehen spricht man eben nicht gern öffentlich. Die Dienstleistung des Bestatters ist in der öffentlichen Wahrnehmung unkonkret, unvorstellbar und deshalb in vielen Augen auch unseriös. Diese – sagen wir – „Informations-Vorenthaltung“ wird jetzt umso mehr einen unangenehmen Effekt mit sich bringen. Denn die Preise werden auch weiterhin steigen und auf den Endkunden umgelegt werden.
    Stille Kommunikation ist also auch in Zukunft nicht gut, denn dann entsteht ein „Stille-Post-Effekt“. Sprechen Sie den Bestatter Ihrer Wahl doch einfach mal an. Fragen kostet: nix!

    Bild: #288598202 von Hafiez Razali - stock.adobe.com
  • Der Frühling ist da …

    Die Natur erwacht, die Tage werden länger, dem Glückshormon Serotonin wird durch Sonnenstrahlen ordentlich eingeheizt. Also nichts wie raus, den Winterblues abschütteln und durchstarten.

    Besonders wenn man in der dunklen Jahreszeit einen Angehörigen verloren hat, ist jetzt eine gute Zeit, wieder Hoffnung zu spüren und dem Verlust und der Trauer etwas entgegenzusetzen: Lebensfreude! Der Gang auf den Friedhof hilft hierbei im Frühling und Sommer ungemein, denn alles ist auf „positiv“ gestellt.

    Im Wonnemonat Mai blüht es überall, die Vögel zwitschern lebensfroh und die Menschen sind wieder unterwegs. Begegnungen sind wieder möglich – gerade auf dem Friedhof! Hier kann jeder einfach nur die grüne Oase genießen. Oder noch besser: selbst Hand anlegen und das Grab des Verstorbenen für die nächsten Monate zur blühenden Landschaft machen. Trauerarbeit von ihrer besten Seite!

    Ewas gewagt könnte man auch sagen: „Der Frühling ist der Sieg des Lebens über den Tod.“

    Probieren Sie es doch mal aus!

    Bild: #292755182 – von Nataba – stock.adobe.com
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  • Friedhof – ist doch was für die Lebenden!

    Unterwegs auf dem Friedhof – tagsüber oder in der Dämmerung: ein sicher spannendes Event, welches sich die „Schwarze Witwe“ alias Anja Kretschmer ausgedacht hat. „Friedhofsgeflüster“ heißt das Programm der engagierten Kunsthistorikerin mit dem Faible für den Gottesacker.
    Die Führungen handeln von alten Zeiten, Sitten und Bräuchen, Aberglauben und der Totenkultur. Erzählt werden Geschichten und Sagen aus dem deutschsprachigen Raum. Diese sind, laut Anja Kretschmer, gelebte Geschichten unserer Ahnen. Die Bestattungskultur des 16. bis 19. Jahrhunderts steht im Vordergrund der Erzählungen: der Umgang mit dem Tod und der eigenen Sterblichkeit im geschichtlichen Kontext. Eine spannende Sache!
    Seit Jahren schon tourt die Kunsthistorikerin mit ihrem Programm durch ganz Deutschland. Endlich nun wieder mit vielen Terminen für 2022, im März zum Beispiel in Halberstadt und im April in Rostock (Information laut Website, siehe unten).
    Es gibt unterschiedliche Themenführungen – wie Friedhofsgeflüster I „Tod und Begräbnis früher: Von Leichenbitter, Wiedergängen und Totenkronen“ oder Friedhofsgeflüster II „Kultur des Abschieds und der Trauer: Von Totenwache, Post-Mortem-Fotografie und der Angst vor dem Scheintod“.
    Zum gesamten Programm und den Hintergründen und vor allem zu den Terminen kann man sich auf der Website der „Schwarzen Witwe“ schlaumachen: www.friedhofsgefluester.de

    Bild #31204579 von Miguel Cabezon-adobe.com